MULMRAKETE.DE - Online Nichtraucherkurs
Rauchen oder nicht rauchen wird in der heutigen Gesellschaft immer häufiger
gefragt und in Frage gestellt. Gut, dass Sie sich schonmal dazu entschieden haben
nicht weiter rauchen zu wollen. Wir wissen, dass Sie den Willen auf jeden Fall in
sich tragen, denn der erste Schritt war, dass Sie sich mit dem Thema das Rauchen
aufzugeben auseinandergesetzt haben und zweitens haben Sie bereits die
Mulmrakete.de Nichtraucherlektüre, also den Nichtraucherkurs erworben. Dazu gratulieren
wir Ihnen. Sie glauben gar nicht wie wichtig dieser erste Schritt ist.
Viele Raucher warten einfach nur auf den Erfolg. Sie warten nicht nur auf ihn, sondern
erwarten ihn förmlich. Raucher leben immer und immer zu in ihrer eigenen
Scheinwelt und versuchen die Konsequenzen des Rauchens unter den Tisch zu kehren
und die Folgen werden von ihnen schlicht und einfach außer Acht gelassen, da
diese nicht pro, sondern immer contra das Rauchen sind!
Sie sind ganz anders vorgegangen. Sie mögen zwar vielleicht noch Rauchen, tun Sie
das auch gerne weiter, wärend Sie diesen Kurs durcharbeiten, aber Sie haben den
ersten Schritt gewagt. Der erste Schritt lautet Selbsteinsicht!
Sie haben sich im Gegensatz zu anderen Ihre Gedanken gemacht. Sie haben auf die
seltenen Momente der Klarheit und Eindeutigkeit, dass es so auf Kurz oder Lang
nicht weitergehen kann, gehört. Sie hören auf Ihren Körper. Sie merken, dass es von
der Natur so nicht vorgesehen war. Oft sind es Einschnitte, kleine oder auch große
Ereignisse im Leben, welche der Entscheidung zutun. Die eigentliche Entscheidung
mit dem Rauchen aufzuhören steckt schon sehr lange in Ihnen und auch in anderen
Rauchenden. Die Ereignisse, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein
können, geben nur den kleinen Anstoss, der ausreicht um über den eigenen Schatten
zu springen.
Sie können schon jetzt stolz auf sich sein, denn der erste Schritt bedeutet meist für
einen Raucher die Unmöglichkeit des Vorhabens als Möglich einzustufen.
Ich heisse übrigens Markus, gründer der Mulmrakete.de Homepage, und werde Sie
während der ersten Tage und vielleicht auch Wochen begleiten alles erfolgreich
durchzustehen. Ich gehe mal davon aus, dass Sie noch am Rauchen sind. Das ist
nicht schlimm, Sie haben es, wie ich wahrscheinlich Jahre lang getan.
Ich wäre aber daran interessiert mit Ihnen den ersten Schritt zu machen. Keine Angst.
Wann Sie aufhören zu rauchen, entscheiden immernoch Sie selber ;-)
Da Sie sich mit dem Nichtrauchen auseinandergesetzt haben und das Leben als
Nichtraucher preferieren, kommen wir langsam zum Punkt. Ich möchte mit Ihnen
langsam auf die sogenannte Schlusspunktmethode hinarbeiten und diese dann mit Ihnen
durchführen. Das heisst, dass Sie das Nichtrauchen schon selber machen sollten.
Ich habe es auch schon getan.
Die Schlusspunktmethode setzt absoluten Willen voraus. Sie müssen sich darüber im
klaren sein, dass Sie eines Tages, ab dem Tag X, den Sie bestimmen werden, einfach
nicht mehr rauchen. Viele haben es bereits so versucht und ich kann Ihnen sagen,
sogar aus eigener Erfahrung, dass es häufig erst beim zweiten oder dritten Versuch
klappt.
Oft bauen sich die Raucher kleine Brücken für den Tag. Sie zeigen ihren guten
Willen den Freunden und Bekannten. Sobald sie jedoch zu Hause sind, wird sich
erstmal ganz heimlich Eine angesteckt. Die Bekannten werden es schon nicht merken.
Der Raucher merkt jedoch in diesem Fall nicht für wen er aufhört zu rauchen. Er
verarscht sich im Grunde einfach nur Tag für Tag selber.
Auch die äußerst kluge Strategie weniger zu rauchen verfehlt das eigentliche Ziel um
Längen! Der Raucher hat Lust auf und Verlangen nach einer Zigarette. Diese Zigarette
wird er sich immer und immer wieder geben. Für einen Raucher gibt es nur
zwei Möglichkeiten: Rauchen oder eben nicht!
Wir werden zusammen das „nicht“ anstreben und Sie werden in ein paar Tagen, ab
dem Tag X einfach nicht mehr rauchen. Ja, zünden Sie sich einfach keine Zigarette
an. Sie haben sich deutlich für das Nichtrauchen entschieden!
Wichtig ist, dass Sie dafür auch Ihre Gründe und Ziele haben. Irgendetwas wird Sie
dazu bewegt haben, diesen Nichtraucherkurs zu erwerben. Sie werden sich wahrscheinlich
schon mehrere Gedanken gemacht haben. Aber haben Sie die ganzen Vorteile
und Argumente für das Nichtrauchen schonmal gesammelt und sich klar und
deutlich vor Augen geführt?
Schreiben Sie einfach Ihre Ziele nieder. Durch das niederschreiben, werden sich Ihre
Thesen in Ihrem Gedächtnis nahezu einbrennen und geraten schlechter in vergessenheit.
Sie werden automatisch mit dem Gedanken an die Zigarette an Ihre Thesen und
Ziele erinnert. Versuchen Sie Ihre Ziele möglichst klar und aussagekräftig zu formulieren
und notieren Sie sich diese auf einen kleinen Zettel, auf welchem Sie auf einen
Blick zu lesen sind.
Wichtig ist auch, dass Sie das handschriftlich und nicht am Computer erledigen.
Nehmen Sie sich jetzt einfach mal ein paar Minuten Zeit und notieren Sie Ihre Ziele
folgendermaßen auf dem Zettel:
1. Ich möchte morgens nicht mehr husten!
2. Ich möchte mir einen Urlaub von meinem Ersparten leisten!
3. Ich möchte sportlicher und ausgewogener Leben!
4. Ich möchte für meine Kinder mit gutem Beispiel voran gehen!
5. ... usw.
Sie haben jetzt also eine Liste erstellt. Den meisten Rauchern fallen gleich mehrere
dutzend Punkte ein, die Sie aufschreiben können. Ihnen werden sicherlich auch mehr
als nur 5 Punkte einfallen. Nehmen Sie sich genug Zeit.
Wenn Sie die Liste fertiggestellt haben, dann bringen Sie sie an einem Punkt in Ihrer
Wohnung oder Ihrem Haus an, an dem Sie oft oder regelmäßig sind. Dieser Zettel
wird für die kommende Phase ein echter Motivationstrainer. Es hört sich dumm an
sich von einem Zettel motivieren zu lassen – aber Sie werden später anders darüber
denken!
Warum rauche ich eigentlich? Das ist oft noch sehr einfach zu beantworten. Die
meisten wurden von Freunden einfach mal zu einer Zigarette eingeladen. Man steht
im Kreis und kommt ins Gespräch. Schließlich hat man ja eine Gemeinsamkeit: Das
Rauchen.
Wichtiger ist jedoch die Frage wann man raucht! Nichtraucher kommen tatsächlich
auch ins Gespräch. Nichtraucher trinken auch Alkohol und haben vermutlich ganauso,
wie auch Raucher, Sex mit ihrem Partner. Aber was macht der Nichtraucher
eigentlich danach? Die Zigarette danach ist eine der „bekanntesten“. Komisch ist
nur, dass Nichtraucher diese Zigarette nicht beanspruchen. Sie bleiben lieber im Bett
und tauschen mit dem Partner weiter Zärtlichkeiten aus. Vielleicht wird mal ein
Schluck Wasser aus einem Glas getrunken, aber rauchen? Niemals in einer so
wichtigen und gefühlvollen Situation!
Glauben Sie mir: Als Nichtraucher denken Sie nicht im Entferntesten daran sich eine
Zigarette anzustecken. Warum sollte man auch?
Weil sich der Raucher daran einfach gewöhnt hat. Rauchen ist die Reaktion eines
Rauchers, welche auf alle seine Stimmungen passt. Ist er fröhlich, raucht er, ist er
traurig, raucht er, ist er gestresst, so raucht er, fährt er Auto, raucht er. Wenn der
Raucher zufrieden mit sich ist und sich sozusagen belohnen will, dann raucht er eine
Zigarette. Der Raucher belohnt zwar nur seine Gedanken und nicht seinen Körper,
aber genau das ist in den Situationen nebensächlich. Der Raucher hat das was er sich
verdient hat zwischen seinen Fingern. Die Zigarette.
Finden Sie sich vielleicht ein klein wenig in diesen Beschreibungen wieder? Rauchen
Sie auch, wenn Sie zufrieden sind, wenn Sie unsicher sind, wenn sie Hunger
haben, wenn Sie warten müssen, wenn Sie eine Pause haben, wenn Sie Angst haben,
wenn Ihnen langweilig ist?
Sie haben in den langen Weilen meistens genug Zeit sich Gedanken über das Rauchen
zu machen (etwa 4 Minuten). Nahezu jeder Raucher kennt die Risiken der
Mulmraketen und weiß von den Gefahren und Folgen, die unweigerlich zufällig oder
auch gezielt durch das Rauchen auf sie zukommen. Lungenkrebs wird immer und
immer wieder diagnostiziert. Der Raucher denkt jetzt, dass es einen selber nicht
treffen wird. Beachtet man jedoch den Faktor, dass etwa 85% aller Lungenkrebspatienten
in Deutschland Raucher sind, dann macht sich auch der Raucher seine
stillen Gedanken um sein Leben. Das beängstigt natürlich. Einige, die diesen Text
jetzt lesen, werden vor Angst eine Zigarette rauchen um wieder runter zu kommen
und sich von dem Schock zu erholen, andere lassen es einfach und sind schon jetzt,
bevor es überhaupt angefangen hat einsichtig und setzen hiermit ihren Schlusspunkt.
Dann gratuliere ich.
Rauchen Sie noch weiter? Das war zu erwarten. Der Raucher ist einiges gewöhnt.
Fangen wir an Ihr Rauchverhalten näher zu betrachten. Wir haben für Sie einige Situationen
aufgelistet, in denen ein Raucher sich eine Zigarette anstecken würde. Um
für sich selber festzustellen wann Sie viel und wann Sie wenig rauchen, gehen Sie
bitte die Liste genau durch und antworten Sie ehrlich! Sagen Sie sich einfach bewusst,
wann folgende Rauchgewohnheiten auf Sie zutreffen!
Rauchgewohnheit
++
+
0
-
--
Ich rauche nach dem Essen.
Ich rauche während ich auf das Essen warte.
Ich rauche, wenn ich zum Essen keine Zeit habe.
Ich rauche während der Arbeit.
Ich rauche kurz nach dem Aufstehen
Ich rauche auf dem Arbeitsweg.
Ich rauche beim Autofahren.
Ich rauche wenn ich mich konzentrieren muss.
Ich rauche auf der Strasse.
Ich rauche beim Fernsehen.
Ich rauche immer eine Zigarette mit.
Ich rauche bei anregenden Gesprächen mehr.
Wenn andere noch essen, würde ich gerne schon rauchen.
Ich rauche beim Telefonieren.
Ich rauche in der Kneipe.
Ich rauche am Abend.
Ich rauche auf Partys.
Ich rauche automatisch bei Alkoholkonsum.
Kreuzen Sie einfach an (++ = immer, + = oft, 0 = gelegentlich, - = selten, - - = nie).
Seien Sie unbedingt ehrlich zu sich selber.
Raucher greifen oft und in vielen bestimmten Situationen zur Zigarette. Meistens
sind diese Muster schon so weit in Ihre Gedanken vertieft, dass es unvorstellbar ist in
der Situation ohne Zigarette auszukommen. Schwer wird es für Sie in den
Situationen, für welche Sie den Wert ++ oder + gewählt haben.
Es liegt jetzt daran Ersatztätigkeiten zu finden. Diese müssen nicht lang dauern und
auch nicht schwierig sein. Legen Sie die Ersatztätigkeiten ruhig fest. Sollten Sie in
einigen Situationen unbedingt rauchen wollen, so halten Sie am besten einen Kugelschreiber
parat. Diesen können Sie in ihrer Hand bewegen und mit ihm spielen. Das
schafft Ablenkung und hilft zu überwinden. Beim Telefonieren eignet sich ein Block
und ein Kugelschreiber perfekt um kleine Bildchen zu zeichnen. Sie werden merken,
dass es ein guter Ersatz gegenüber dem Rauchen ist.
Morgens ist es für Raucher oft besonders schwer nicht zu rauchen. Setzen Sie sich
einfach einen Tee auf und trinken Sie diesen. Der Tee beruhigt und stimuliert zugleich.
Machen Sie am Anfang nicht den Fehler in Kaffee oder ähnlichem eine Ersatzdroge
zu finden, sondern gehen Sie bewusst mit dem Schmachtgefühl um und bekämpfen
Sie es. Oft hält es nur für 5 Minuten an und vergeht wieder.
Setzen Sie sich Abends vor den Fernseher und geniessen Sie einen Film. Anstatt zu
rauchen greifen Sie immer wieder mal in einen Teller mit kleinen Gemüsestückchen,
den Sie vor dem Fernsehabend selber zubereiten sollten.
Dies sind die ersten Tipps für Sie, um sich das Laster abzugewöhnen. Weitere Tipps
werde ich Ihnen im Verlauf dieses Nichtraucherkurses anbieten.
Es ist nocht kein Nichtraucher vom Himmel gefallen ;-) Also wahrscheinlich sind
alle als Nichtraucher vom Himmel gefallen, aber Sie wissen schon wie es gemeint
ist. Aller Anfang ist schwer und man sollte ruhig zu kleinen Hilfen greifen, anstatt
die Glimmstengel erneut anzufassen. Kleine Hilfen gibt es in der Apotheke für vergleichsweise
wenig Geld. Ein bewährtes Mittel sind die allseits bekannten
Nikotinkaugummis:
Nikotinkaugummis schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie setzen in Ihrem Körper
Nikotin frei (etwa 2mg pro Dragee), welches etwa einer Menge von einer halben
Zigarette entspricht. Auf der anderen Seite sind sie sogar noch beschäftigt. Sie
müssen die ganze Zeit auf einem Kaugummi kauen. Etwa 20-30 Minuten dauert es,
bis die Kaugummis Ihre vollständige Wirkung haben. Sollten Sie ein Kaugummi
benutzen wollen, so kauen Sie es nicht zu hektisch, sondern lassen Sie sich Zeit.
Lassen Sie die Kaugummis jedoch nicht zur Gewohnheit, sondern zum einmaligen
Übergang werden. Die Nikotinkaugummis bekommen Sie in Ihrer Hausapotheke und
sind nicht verschreibungspflichtig.
Kleiner Tipp von mir: Versuchen können Sie es auch mit normalen Kaugummis oder
Lutschbonbons mit Pfefferminzgeschmack. Diese haben nahezu den gleichen Effekt.
Sie sind eine etwas längere Zeitspanne beschäftigt und müssen nicht rauchen. Das
bisschen Nikotin in den Nikotinkaugummis hilft auch nur den Wenigsten ;-)
Nikotinpflaster:
Das Nikotinpflaster ist eher für stärkere Raucher gedacht. Oft benutzen Raucher ein
solches Pflaster auch zur Überbrückung von langen Flügen oder Reisen in Nichtraucherabteilen.
Das Nikotinpflaster wird einfach morgens auf eine Hautstelle geklebt,
welche Außenstehende nicht sofort sehen können. Oft wird dafür der Oberarm
genutzt – das T-Shirt vertuscht das Pflaster unterm Ärmel. Es gibt Pflaster, welche
über 24 Stunden getragen werden und aber auch solche, die Abends entfernt werden.
Denn ein Raucher raucht ja auch nicht im Schlaf. Je nach Anwendungszeitraum
werden die Pflastergröße und somit auch die Nikotindosis immer geringer. Langsam
wird dem Körper das Nikotin entzogen. Sollten Sie nur Gelegenheitsraucher gewesen
sein, oder nur zu einer bestimmten Tageszeit geraucht haben, sollten Sie von
den Pflastern absehen, da Ihnen durch die Pflaster kontinuierlich Nikotin zugeführt
wird.
Nikotinspray:
Nikotinspray wird durch die Nase eingeführt und durch die Schleimhäute in die Blutbahn
aufgenommen. Das rezeptpflichtige Mittel ist für starke Raucher gedacht. Es
werden mit jeweils einem Sprühstoss pro Nasenloch 0,5mg Nikotin eingenommen,
also insgesamt etwa 1,0mg. Die Wirkung setzt in der Regel nach etwa 10 Minuten
ein. Lassen Sie sich zum Nikotinspray jedoch noch einmal von Ihrem Hausarzt beraten.
Zyban:
Zyban ist ein Medikament, ein Antidepressivum, in Form von Tabletten. Die Pillen
sollen angeblich einen hohen Erfolg mit sich bringen, wobei jedoch nur der eigentliche
Zweck davon betroffen ist. Die Nebenwirkungen zeigen die andere Seite dieser
Tabletten. Oft wird über Schlafstörungen, Speichelmangel und Benommenheit geklagt.
Bevor Sie also Tabletten gegen Ihre Sucht einnehmen, sprechen Sie bitte unbedingt
mit Ihrem Hausarzt über mögliche Nebenwirkungen und eventuell für Sie
bessere Therapiemöglichkeiten.
Akupunktur:
Durch die Akupunktur hat es bereits sehr zuverlässige Erfolge gegeben. Die Rückfallquote
ist ebenfalls niedrig. Durch kleine Nadeleinstiche an bestimmten Reizpunkten
an Ihrem Körper werden Ihre Nerven stimuliert. Dadurch wird zielgerecht
das Verlangen nach dem Gift Nikotin unterbunden und somit Entzugserscheinungen
gelindert. Eine Akupunktur führen in Deutschland bereits sehr viele Ärzte durch und
die Sitzungen sind teilweise sehr erschwinglich. Informieren Sie sich auch hier bei
Ihrem Hausarzt.
In der Gruppe ist es oft um Einiges leichter eine Hürde zu überwinden. Es macht
stark im gleichen Boot zu sitzen. Diskussionen mit anderen Leidensgenossen und
auch mit Menschen die Bereits den Entzug hinter sich haben, helfen enorm. Diese
Möglichkeit haben Sie bei Mulmrakete.de auch. Um sich im Forum umzusehen und
auch kostenlos anzumelden, navigieren Sie auf Mulmrakete.de einfach über den
Menüpunkt Forum.
Sie haben sich vorgenommen bald nicht mehr zu rauchen. Doch bevor Sie den Tag X
auf sich zukommen lassen, sollte er genau geplant werden. Am besten ist es jedoch,
wenn Sie den Tagesplan selber zusammenstellen. Also werde ich Ihnen hier ein paar
Tipps mit auf den Weg geben, welche Sie sich gut einprägen sollten. Halten Sie diese
Tipps ein und achten Sie darauf Sie genau anzuwenden, dann haben Sie bereits die
halbe Miete. Sie können fast davon ausgehen Nichtraucher zu werden, wenn Sie die
Tipps befolgen. Aber jetzt sollte wir wirklich endlich dazu kommen.
1. Getränk parat haben
Sie sollten immer die Möglichkeit haben einen Schluck Wasser oder Tee zu sich
nehmen zu können. Sollte eine kleine Schmachtattacke kommen, so trinken sie
einfach einen Schluck aus der Flasche.
2. Dem Schmacht entgegentreten
Bilden Sie sich nicht ein, es würde Ihnen ohne Zigaretten schlechter gehen. Es ist
einfach nur ungewohnt für Sie. In ungewohnten Situationen fühlt man sich schnell
unwohl und versucht aus ihr zu flüchten. Flüchten Sie jedoch nicht. Bleiben Sie stark
und lassen Sie das Ungewohnte an sich heran. Sie werden sich schnell an die gefürchteten
ungewohnten Situationen gewöhnen. Sie müssen in jedem Fall hart
bleiben und Ihre Willenskraft deutlich zeigen. Zeigen Sie die Willenskraft nicht
Ihren Mitmenschen, sonder sich selbst. Seien Sie stärker!
3. Fangen Sie klein an
Hetzen Sie sich nicht und denken Sie nicht daran, den ganzen Tag nicht rauchen zu
müssen. Setzen Sie sich kleine Ziele. Zum Beispiel sagen Sie sich, dass Sie anstatt
nach dem essen zu rauchen ein Glas Wasser trinken. Haben Sie das geschafft,
können Sie stolz auf sich sein. Sie haben Ihr Ziel erreicht. Wichtig ist es sich kontinuierlich
weitere kleine Ziele zu setzen und diese immer und immer wieder zu
erreichen. Sie werden merken, dass Sie im Laufe der Zeit immer weniger Ziele
brauchen um rauchfrei zu bleiben.
4. Entspannen Sie am Abend
Der erste Abend als werdender Nichtraucher ist häufig der schlimmste. Der Nikotinhunger
scheint nicht zu bändigen zu sein. Nehmen Sie sich deshalb für den ersten
Abend etwas besonderes vor. Sie sollten ständig vom Rauchen abgelenkt sein. Ein
gutes Beispiel wäre es in eine Therme zu fahren und sich selber zu verwöhnen. In der
Sauna und in Dampfbädern gilt ein Rauchverbot und Sie werden so oder so kein
Verlangen haben. Vergessen Sie nicht immer mal wieder ein wenig Flüssigkeit, am
besten koffeinfrei, zu sich zu nehmen. Gehen Sie am besten allein oder mit
einem/einer anderen Nichtraucher/in dort hin. Rauchende Freunde versuchen nur zu
rauchen und nehmen weniger Rücksicht. Es wird Ihnen leichter fallen mit Partnern
und Freunden die nicht rauchen. Wenn Sie nun zu Hause ankommen, müssen Sie
sich nur noch entspannt in Ihr Bett legen und einschlafen. So einfach ist es. Der erste
Tag liegt hinter Ihnen und es wird von Tag zu Tag leichter.
5. Der rauchfreie Morgen
Sollten Sie schon Morgens direkt nach dem Aufstehen eine Zigarette zu sich genommen
haben, so bereiten Sie sich am besten am vorherigen Abend schon einen Tee
vor. Es ist auch möglich ein Glas Wasser zu sich zu nehmen. Trinken Sie den Tee
oder das Wasser ganz bewusst. Geniessen Sie es, entdecken Sie, dass es wesentlich
schöner ist zu trinken als zu rauchen.
6. Tagebuch führen
Teilen Sie anderen werdenden Nichtrauchern und sogar der ganzen weiten Welt von
Ihrem Erfolg mit. In dem Mulmrakete.de Forum hat jeder User die Möglichkeit kostenlos
ein Online-Tagebuch anzulegen. Schreiben Sie Ihre Sorgen und Gefühle völlig
anonym nieder. Es wird Ihnen jeden Tag ein Stein vom Herzen fallen. Sollte Ihnen
tagsüber langweilig werden, schreiben Sie einfach nochmal eine, zwei oder auch
zehn Zeilen zu Ihrem Tagebuch dazu. Öffnen Sie sich und sprechen Sie vor allem
über das Positive, über das, was Sie alles schon in nur wenigen Tagen als Nichtraucher
erlebt haben.
7. Bewusste Wahrnehmung
Sollte das Verlangen nach einer Zigarette wieder größer werden, so ziehen Sie sich
einfach etwas an und gehen Sie vor die Tür. Schliessen Sie die Augen und Atmen Sie
tief die frische Luft ein. Hören Sie auf Geräusche und spüren Sie die Natur mit all ihren
Kräften. Nehmen Sie einen kräftigen Zug aus dem Nichtraucherleben und stärken
Sie sich mit wunderbaren Empfindungen und Gerüchen. Nehmen Sie diese Erlebnisse
ernst und schätzen Sie die rauchfreien Momente.
8. Bewegen Sie sich
Treiben Sie zur Abwechslung mal wieder Sport. Gehen Sie in Ihren Verein und
treiben Sie mit Freunden Sport. Auch kleine Laufeinheiten sind innerhalb von nur 10
Minuten Möglich. Wichtig ist, dass Sie sich vorbereiten. Besorgen Sie ruhig ein paar
neue Laufschuhe – Geld haben Sie ja jetzt wieder ;-) - und ziehen Sie sich sportliche
Kleidung an. Laufen Sie einfach nur 5 Minuten von Ihrem Haus weg. Kehren Sie
nach 5 Minuten einfach um und laufen Sie zurück. Atmen Sie tief durch und lernen
Sie Ihre Atmung zu kontrollieren. Es wird Ihnen viel leichter fallen die Atmung unter
Kontrolle zu halten. Sie werden außerdem Leistungsfähiger und zielstrebiger. Leben
Sie gesund und lassen Sie sich von Ihrem Körper ungewohnte Fähigkeiten und Leistungssteigerungen
zeigen. Und für alle die nicht ganz so sportlich sind gibt es auch
einfache Mittelchen wie Treppensteigen. Gehen Sie in Ihrem Haus einfach mal ein
paar Stufen hoch und wieder runter. Hauptsache Sie bewegen sich.
9. Musik befreit
Legen Sie doch mal wieder eine Ihrer Lieblingsplatten auf. Singen Sie mit und lassen
Sie die Musik auf sich wirken. Der Rhythmus wird auf Sie übergehen. Wenn er Sie
erreicht, gehen Sie mit. Stehen Sie ruhig mal auf und tanzen Sie durch Ihre
Wohnung. Sie haben genug zu feiern. Immerhin hat sich Ihr Leben um einige Jahre
durch nur eine einzige kleine Entscheidung verlängert. Lassen Sie sprichwörtlich
mal wieder die „Sau“ raus und fühlen Sie sich frei!
10. Sagen Sie stets NEIN zu Zigaretten
Auch wenn Ihre Freunde Ihnen noch Zigaretten anbieten, da sie vielleicht noch nicht
bemerkt haben, dass Sie nicht mehr rauchen (passiert Erfahrungsgemäß), lehnen Sie
diese einfach ab. Ein kurzes „Nein, danke.“ reicht völlig aus. Auch wenn Sie sagen
„Nein, im Moment möchte ich nicht.“ ist das in Ordnung. Sagen Sie nur nicht, dass
Sie mit dem Rauchen aufhören, da Ihre rauchenden Freunde dann versuchen werden
darüber dumme Sprüche abzulassen und Sie zurück in ihren Bann ziehen wollen. Gehen
Sie einfach nicht darauf ein, denn das ist alles nur Neid.
11. Gefährliche Gewohnheiten
Sind Sie jemand, der nach dem Essen sofort rauchen musste? Warum gehen Sie nach
dem Essen nicht einfach ein kleines Stück durch die Umgebung. Lenken Sie sich
anderweitig ab und freuen Sie sich darüber gerade nicht zu rauchen. Treffen Sie sich
in der ersten Zeit am besten nicht mit Freunden in einer Kneipe oder zu einem Umtrunk.
Gehen Sie lieber ins Kino oder Schwimmen. Einfach an einen Ort, an dem das
Rauchen untersagt ist und Sie beschäftigt werden.
Lassen Sie sich während des Alkoholkonsums nicht auf Sprüche ein wie „Eine ist
Keine.“. Gerade innerhalb einer Gruppe ziehen Menschen gerne mit. Genau diese Situationen
werden die größten Probleme sein. Lehnen Sie solche Angebote einfach
dankend ab und trinken Sie dafür lieber wieder ein Glas Wasser. Kleiner Tipp: Ich
persönlich habe mir zu der Zeit in einer Kneipe immer ein Bier und eine kleine
Apfelschorle bestellt. Die Apfelschorle hielt den ganzen Abend ;-) Sie wissen
warum.
12. Obst und Gemüse als Schmachtkiller
Essen Sie Abends vor dem Fernseher keine Chips aus der Tüte, sondern lieber Obst
und Gemüse. Zum einen macht das nicht dick und zum anderen müssen Sie es vorher
für sich zubereiten. Sie sind wieder abgelenkt und freuen sich schon auf den kleinen
Leckerbissen am Abend. Besonders lecker ist es sich einen Dip zu kleinen Gemüsesticks
zuzubereiten und dabei einfach nur zu entspannen. Sie werden sehen. Die Zeit
ohne zu rauchen schwindet und schwindet. Es wird immer leichter und leichter.
Außerdem nehmen Sie anstatt von Teer, Nikotin und rund 4000 anderen schädlichen
Substanzen jetzt viele Vitamine zu sich, die Ihr Immunsystem stärken und Sie fit halten.
13.Wohnung in „Schuss“ halten
Wie sieht Ihre Wohnung aus? Sollten Sie bei einer solchen Lebensumstellung nicht
mal wieder die Gardinen waschen? Auch die vergilbten Farben an den Wänden kann
man den Rücken zudrehen. Richten Sie sich einfach neu, hell und frisch ein. Dazu
brauchen Sie keine neuen Möbel, sondern einfach nur ein paar Tücher oder Stoffe
und Farben in frischen Tönen. All diese Komponenten finden Sie in Ihrem Baumarkt
für wenig Geld.
14. Atemübungen zur Entspannung
Wenn Sie Ihren Frust oder einfach nur die Situation bekämpfen möchten, so legen
sie sich einfach mal zurück auf den Rücken. Legen Sie Ihre Hände auf den Bauch
und atmen Sie tief ein. Atmen Sie durch den Bauch. Ffühlen Sie wie Ihre Hände
beim tiefen Einatmen aufsteigen und sich beim Ausatmen wieder langsam senken.
Führen Sie diese Übung für ein paar Minuten durch und Entspannen Sie.
15. Machen Sie blau ;-)
Ja, Sie haben richtig gehört. Viele andere Menschen melden sich auch wegen jedem
bisschen Krank. Sprechen Sie einfach über die Möglichkeiten mit Ihrem Hausarzt
und lassen Sie die Seele für ein paar Tage baumeln. Seien Sie ganz für sich. Lassen
Sie sich zu Hause ein Entspannungsbad ein und machen Sie Dinge, die völlig den
Alltag verfehlen. Wenn Sie Mutig sind spielen Sie beim Chef mit offenen Karten und
sagen Sie, dass Sie mit dem Rauchen aufhören. Viele verstehen das.
Nun ist es so weit. Wenn heute ihr Tag X ist, dann lesen Sie ruhig weiter. Wenn Sie
unseren Tipps gefolgt sind und alles gut durchdacht haben, dann sind Sie jetzt, obwohl
der Tag X schon begonnen hat noch Nichtraucher. Keine Angst, wenn Sie weiterhin
so gut mitarbeiten, dann werden Sie das auch bleiben. Denn das Schwierigste
haben Sie bald geschafft – den ersten Tag!
Sie können jetzt schon mehr als nur Stolz auf sich sein. Sie haben sich gegen das
Rauchen entscheiden, Sie haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt, Sie haben
auf diesen Tag hingearbietet und geplant und nun sind Sie schon den ganzen Tag
rauchfrei. Super!
Wüsste ich wo Sie wohnen würde ich jetzt bei Ihnen klingeln und Sie auf eine erste
Tasse Tee einladen. Sie machen das im Moment genau richtig. Geniessen Sie einfach
den Anfang des neuen Lebens, auch wenn der Ausstieg aus alten Gewohnheiten
schwer fällt.
Sie werden es nicht glauben, aber schon ab dem ersten Tag ohne Zigaretten wird sich
Ihr Körper langsam erhohlen. Wir haben für Sie eine kleine Liste zusammengestellt,
durch welche Sie den durchschnittlichen Regenerationsstatus ganz einfach nachlesen
können.
Setzen Sie sich die einzelnen Punkte ruhig als Ziel. Es Motiviert einfach, wenn man
weiß und später auch merkt, dass sich grundlegend etwas verändert hat. Aber nun zur
Liste.
Vergangene Zeit
Regeneration
20 Minuten
Der Blutdruck sinkt auf den Normalwert, die Körpertemperatur pendelt sich
wieder zwischen 36 – 37 °C ein.
8 Stunden
Das giftige Kohlenmonoxid ist abgebaut, der ekelige Raucheratem ist nicht
mehr vorhanden.
24 Stunden
Das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden beginnt schon nach nur 24 Stunden
zu sinken.
2 Tage
Der Geschmacks- und Geruchssinn normalisieren sich. Die Mahlzeiten
schmecken wieder besser.
3 Tage
Die Atmung verbessert sich und wird ruhiger. Die Schleimhäute sind nicht
mehr so gereizt.
3 Monate
Die Blutzirkulation verbessert sich. Die Lungenkapazität hat sich mitlerweile
um etwa 30% gegenüber dem Rauchen gesteigert.
9 Monate
Sie sind immuner gegen Infektionen aller Art. Der Raucherhusten
verschwindet und Sie sind leistungsfähiger als zuvor.
12 Monate
Das Risiko einen Herzinafarkt zu erleiden ist nur noch halb so groß wie das
eines rauchenden Mitmenschen.
5 Jahre
Das Risiko einen plötzlichen Schlaganfall zu erleiden ist gesunken und sinkt
ab jetzt sehr rapide.
10 Jahre
Das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken ist genauso hoch wie das eines normalen
Nichtrauchers. Denken Sie an die 85%.
15 Jahre
Das Risiko einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden ist genauso
groß wie das eines Nichtrauchers.
Wenn das auch für Sie keine anstrebenswerten Ziele sind, dann können wahrscheinlich
auch wir Ihnen nur schwer helfen. Aber man merkt hier doch, dass sich schon
nach nur sehr geringer Zeit im Körper etwas tut. Sie werden vermutlich auch Nebenwirkungen
erleiden. Diese sind oftmals aber nur kurz anhaltend und sehr harmlos.
Das was Sie momentan durchmachen ist auch für den Körper eine hohe Belastung.
Das A und O am Durchhalten und am Erreichen der oben aufgeführten Punkte ist die
Geduld. Sie haben Ihrem Körper vermutlich innerhalb von vielen Jahren das Rauchen
„beigebracht“ bzw. angewöhnt. Der Körper hat seinen gesamten Stoffwechsel
auf Ihre Gewohnheit angepasst und wehrt sich natürlich im Moment noch dagegen.
Kleinste Aktivitäten kann den Körper vorerst aus dem Gleichgewicht bringen. Verdauungsstörungen
sind häufige Nebenwirkungen, welche durch das fehlende Gift Nikotin
verursacht werden. Der Körper benötigt scheinbar auch jetzt das Nikotin um
vernünftig verdauen zu können. Genau das Gegenteil muss jetzt gelernt werden.
Wenn Sie damit konsequent bleiben, dann wird sich Ihr Körper schnell wieder
regenerieren und sich den natürlichen Gegebenheiten anpassen. Erwarten Sie jedoch
nicht, dass eine Gewohnheit, die Jahre lang gelernt und fabriziert wurde innerhalb
von einem auf den anderen Tag spontan auszuschalten ist. Also geben Sie alles und
halten Sie unbedingt durch. Schwer sind nur die ersten 2 – 3 Tage!
Wenn Sie diesen Abschnitt lesen, sollten Sie schon etwa 4 – 5 Tage ohne Zigaretten
ausgekommen sein. Sie haben nun gelernt und wahrscheinlich selber Erfahren, dass
das Laster, welches Sie mit sich herumtragen immer leichter wird und die schweren
Momente wie von Geisterhand immer weniger werden. Sie sind genau auf dem
richtigen Weg.
Es macht vielen wahrscheinlich sogar Spaß sich zusätzlich fit zu halten und Sport zu
treiben oder naturverbundene Unternehmungen zu starten. Sie haben ja jetzt schliesslich
auch mehr Zeit, seitdem Sie nicht mehr rauchen.
Also gehen Sie doch mal wieder mit der ganzen Familie spazieren, oder machen Sie
einen Ausflug zum Wandern. Oft lässt sich das gut mit einem Wochenende verbinden.
Fahren Sie zum Beispiel in die Berge. Geniessen Sie die etlichen Wanderwege
und die unbeschreiblichen Panoramen der außergewöhnlichen Landschaft. Sie
können der Natur dort wieder sehr verbunden sein und können sich freuen, ja sogar
bewusst freuen, dass Sie das so geniessen können, ohne die lästigen Zigaretten.
Oder treiben Sie einfach mal wieder Sport. Animieren Sie Ihre Freunde zum Mitmachen.
Sport schadet nämlich auch einem Raucher nicht, oder haben Sie auch Ihre
Freunde schon von Ihrer Methode überzeugt?
Sie sollten sich in jedem Fall eine ausgleichende am besten noch regelmäßige
Beschäftigung oder Ablenkung suchen. Dass muss natürlich nicht unbedingt auf
sportlicher Basis erfolgen, sondern kann auch völlig anderer Natur sein. Denn Sie
kommen jetzt langsam in die Phase, in der die meisten Raucher schon mit dem Thema
Rauchen aufhören abschliessen. Sie gehen davon aus, dass sie es geschafft hätten,
obwohl dem sehr oft gar nicht so ist.
Auf Ihrem Weg werden sich noch sehr viele kleine Fallen und Tücken finden, auf die
ein gerade gewordener Nichtraucher leider oft und sehr gerne reinfällt. Die Euphorie
der ersten Tage kann täuschen. Sie sind vom eigentlichen Thema eigentlich noch viel
zu abgelenkt, weil Sie noch zurecht stolz sind auf das was Sie geleistet haben. Das
können und sollten Sie natürlich auch sein. Das Problem ist nur, dass nach einiger
Zeit diese Euphorie nachlässt und man nun wirklich Nichtraucher ist, der aber kein
eigentliches Ziel in dem Sinne hat. Man hat es ja quasi geschafft. Denken Sie das jedoch
bitte nicht zu früh!
Die kleinen Kriesen die jetzt kommen könnten sind ganz normal und jeder kennt sie.
Sie können es mit einem Marathon vergleichen. Sie hatten bisher einen super Start
und liegen ganz vorne. Ihre Einstellung passt wie die Faust auf das Auge, doch jetzt
kommt der Teil des Marathons, bei dem Ihre Ausdauer gefragt ist. Sie müssen sich
immer wieder vor Augen halten, dass Sie einmal Raucher waren und jeder kleinste
Rückfall Sie wieder in unangenehmste Situationen zurückschleudern kann.
Der größte Trugschluss eines früheren Rauchers, wie Sie es einer sind, ist die
Leichtsinnigkeit, die die vergangene Zeit mit sich bringt. Sie haben bestimmt zwischendurch
mal darüber nachgedacht, dass Sie mal wieder probieren könnten, oder
einfach mal wieder eine Zigarette rauchen wollen.
Doch Sie haben auch gelernt, dass Sie hart bleiben müssen und wussten als bereits
erfahrener Aufhörer wie Sie mit einer solchen kleinen Schmachtattacke umzugehen
haben. Auch ich bin davon überzeugt, dass allein schon die Vernunft sagen wird:
„Ich spare so viel Geld und habe viel Kraft investiert – Ich rauche nie wieder!“. Doch
oft sind es Situationen in denen einem Alles egal ist. Beispielsweise eine Kündigung,
oder die Trennung vom Partner, eine Krankheit oder ein Todesfall in der Familie.
Das Leben hat auf einmal keinen Sinn mehr. Warum sollte man also nicht wieder
rauchen. Ich schlage mich doch eh nur rum und versuche Tag für Tag ohne zu rauchen
irgendwie hinter mich zu bringen.
Doch ich versichere Ihnen, dass solche kleinen Ausrutscher mit einem sehr, sehr hohen
Risiko verbunden sind. Sie glauben nicht wie schnell Sie wieder ein ganz normaler
Raucher sind. Sie werden nicht glauben, wie schnell Sie die ganze Arbeit über
den Haufen werfen können. Die ganzen harten Tage alles umsonst?
Denken Sie gar nicht darüber nach. Sagen Sie einfach wieder das oben bereits
erwähnte „Nein, danke!“ und lehnen Sie die Zigarette einfach ab. Sie fallen nur noch
in ein tieferes Loch. Es gibt keine Halbraucher, oder Halbnichtraucher. Es gibt Raucher
und Nichtraucher. Entscheiden Sie sich in den Situationen einfach für das Konzept,
welches Sie so erfolgreich durchziehen.
Nichtraucher sein!
Mulmrakete.de wünscht weiterhin viel Erfolg!
